WhiteAsh Living Soil Food – Organischer Festdünger NPK 4-4-4
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Organischer Festdünger für die Wachstumsphase – NPK 4-4-4 mit lebenden Mikroorganismen
Living Soil Food ist die Wachstumskomponente des WhiteAsh-Systems. Du mischst das trockene Granulat einmal ins Substrat, und die Pflanze wird über vier bis fünf Wochen versorgt – ohne Flüssigdünger, ohne Wochenschema. Statt Nährsalze bereitzustellen, baut das Produkt ein lebendiges Bodenmilieu auf, das die Nährstoffe nach und nach selbst freisetzt.
| NPK | 4-4-4 – ausgewogen für die vegetative Phase |
| Organischer Anteil | hoher Gehalt an aktivem Humus |
| Mikrobiologie | nützliche Mikroben und Bakterien, Mykorrhiza und Trichoderma |
| Mineralisch | Dolomitkalk, Agrar-Bentonit und Urgesteinsmehl |
| Herstellung | schonendes Trocknungsverfahren, frei von Fremdstoffen und Bindemitteln |
| Größen | 1,2 Liter und 10 Liter |
Das mineralische Trio – warum du kein CalMag brauchst
Der eigentliche Unterschied zu anderen organischen Düngern steckt in drei Zutaten, die man sonst einzeln kaufen müsste:
| Dolomitkalk | liefert Calcium und Magnesium und puffert gleichzeitig den pH-Wert nach oben – deckt also ab, wofür sonst ein CalMag-Präparat gekauft wird |
| Agrar-Bentonit | ein Tonmineral mit enormer Oberfläche. Es bindet Nährstoffe und Wasser und gibt sie langsam wieder ab – dadurch wird weniger ausgewaschen, und leichte Substrate werden strukturstabiler |
| Urgesteinsmehl | ergänzt Spurenelemente, die in intensiv genutzten Substraten als Erstes knapp werden, und verbessert die Krümelstruktur |
Zusammen sorgen sie dafür, dass du weder den pH-Wert einstellen noch Calcium und Magnesium separat zugeben musst – zwei Arbeitsschritte weniger pro Gießvorgang.
Aktiver Humus statt Salzspitze
Der hohe Humusanteil erfüllt zwei Aufgaben. Er reichert den Boden mit Nährstoffen an und vermindert den Verlust von Stickstoff und Phosphor, die sonst mit dem Gießwasser versickern. Und er sorgt dafür, dass die Nährstoffe organisch gebunden vorliegen: Sie werden erst durch Mikroorganismen freigesetzt, statt sofort als Salz in der Lösung zu stehen. Deshalb ist eine Übersättigung des Substrats oder eine Verbrennung im Wurzelbereich praktisch ausgeschlossen – der klassische Vorteil organischer Systeme gegenüber mineralischen.
WhiteAsh Living Soil Food richtig dosieren
| Anwendung | Menge |
| Beim Anmischen des Substrats | 2–3 Esslöffel (etwa 40 ml) pro 4 Liter Substrat einmischen |
| Als Topdressing | 2 Esslöffel (etwa 30 ml) pro 4 Liter, alle 4–5 Wochen |
| Zusätzlich empfohlen | Substrat mit 10–15 % Wurmhumus anreichern |
Nach dem Einmischen ein bis zwei Wochen ruhen lassen und dabei gelegentlich gießen, bevor du bepflanzt. Die Mikroorganismen liegen in der Trockenmischung in Ruhe – erst Feuchtigkeit und Zeit wecken sie auf und lassen sie das organische Material aufschließen. Wer sofort bepflanzt, setzt die Jungpflanze in ein Substrat, in dem die Nährstoffkreisläufe noch nicht laufen.
Ab Blühbeginn ergänzt du Living Soil Harvest – die phosphor- und kaliumbetonte Variante mit NPK 3-8-8. Wer beides in einer Packung möchte, greift zum Living Soil onePotter, in dem Food und Harvest bereits kombiniert sind.
Ergiebigkeit
Die 1,2-Liter-Packung reicht für rund 115 Liter Substrat – also etwa acht bis zehn Töpfe mit je 11 bis 15 Litern. Das 10-Liter-Gebinde deckt entsprechend rund 950 Liter ab und ist für größere Zelte, Hochbeete oder mehrere Durchgänge gedacht.
Substrat mehrfach nutzen
Mit jeder Anwendung wird das Substrat besser: Mikroben, Bakterien und Pilze reichern sich weiter an, statt sich zu erschöpfen. Genau das ist der Kern des No-Till-Gedankens – du wirfst die Erde nach der Ernte nicht weg, sondern fütterst sie nach.
Ein Punkt aus der Praxis: Torfhaltige Substrate werden durch das aktive Bodenleben mit der Zeit zersetzt und verdichten. Nach etwa einem Jahr Nutzung derselben Erde solltest du deshalb 5–10 % Bimsgestein untermischen, damit Wurzeln und Bodenleben ausreichend Luft bekommen. Alternativ funktionieren Kokosfaser oder Perlite.
Häufige Fragen
Muss ich den pH-Wert messen?
In der Regel nicht. Dolomitkalk, Bentonit und Urgesteinsmehl puffern das Substrat, und ein etabliertes Bodenleben reguliert das Milieu im Wurzelraum selbst. Ein pH-Messgerät zur gelegentlichen Kontrolle schadet beim Einstieg trotzdem nicht.
Kann ich überdüngen?
Deutlich schwerer als mit Salzdüngern. Die Nährstoffe liegen organisch gebunden vor und werden erst von den Mikroorganismen freigesetzt – es entsteht keine Salzspitze, die Wurzeln verbrennt. Bleib trotzdem im angegebenen Bereich.
Welche Basis-Erde brauche ich?
Ein lockeres, möglichst wenig vorgedüngtes Substrat – etwa eine Light Mix oder eine Eigenmischung aus Torf, Kokosfaser und Perlite. Passende Grundlagen findest du unter Erde. Bei stark vorgedüngten Substraten reduzierst du die Menge entsprechend.
Brauche ich zusätzlich Flüssigdünger?
Im Regelfall nicht – das ist der Sinn des Systems. Nach vier bis fünf Wochen legst du als Topdressing nach, ab Blühbeginn wechselst du auf Harvest. Zusätzliche Mikrobiologie über Mykorrhiza-Präparate ist möglich, aber nicht nötig – Mykorrhiza und Trichoderma sind bereits enthalten.
Eignet es sich für Gemüse und Hochbeete?
Ja, uneingeschränkt. Durch die ausgewogene Zusammensetzung und den hohen Gehalt organischer Substanz ist Living Soil Food für alle pflanzlichen Kulturen geeignet – Tomaten, Paprika, Chili, Kräuter und Beerensträucher genauso wie Pflanzen in der Growbox.
Wie lagere ich es?
Kühl, trocken und gut verschlossen. Feuchtigkeit in der Packung aktiviert die Mikroorganismen vorzeitig und verkürzt die Haltbarkeit. Entnimm das Granulat immer mit einem trockenen Löffel.
WhiteAsh Living Soil Food kaufen bei Grow am Rhein
Wir führen Living Soil Food in 1,2 Litern und 10 Litern in unserem Growshop in Köln-Porz und versenden schnell in ganz Deutschland. Du willst zum ersten Mal mit lebender Erde arbeiten und bist unsicher bei Substratwahl und Menge? Ruf uns an unter 02203 1837075 oder komm in der Hauptstraße 370 in 51143 Köln vorbei – wir rechnen dir das für deine Topfgrößen durch. Die komplette Linie findest du auf unserer WhiteAsh Übersichtsseite.